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Urlaub mit Kleinkind: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub?

Erholsamer Urlaub mit Baby & Kleinkind

Auf unseren ersten Urlaub mit Kind haben wir uns unglaublich gefreut. Und auch wenn ich wirklich eine entspannte und coole Mama bin: Der Gedanke an eine Fahrt länger als 2-3 Stunden von zu Hause entfernt mit einem Neugeborenen, welches ich noch stillte, löste gewisse Unsicherheiten in mir aus. Ich möchte nicht sagen, dass ich Panik geschoben habe, aber ich war auch nicht tiefenentspannt. Fragen wie: “Was ist, wenn etwas passiert und ich keinen deutschsprachigen Arzt ausfindig machen kann?” oder: “Haben die da eigentlich auch meine favorisierte Windelmarke?” kamen in mir hoch. Das sind natürlich keine Probleme, für die es keinen Lösung geben würde. Ich fühle mich auch, schon allein beruflich bedingt, recht versiert in der englischen Sprache. Und andere Windeln packen vielleicht nicht so viel “Inhalt”, aber tuns auch mal eine Zeitlang.

Ich frage mich, wie sich die Eltern fühlen, deren Babys keine “Autofahrer” sind. Die Babys, die locker mit nem STEIFF-Teddy konkurrieren könnten, wenn sie sich krümmen wie eine Banane um bloß nicht in den Autositz zu passen. Glücklicherweise ist unsere Tochter als Baby sehr gern mit uns im Auto gefahren und sie tut es auch heute noch. Respekt an dieser Stelle an die Eltern, bei denen dieser Stressfaktor noch dazu kommt.

Wie ist also der erste Urlaub mit Baby?

Schön. “Schön, aber?” fragst du mich? Ja, es kommt ein “Aber”. Das Aber ist genau das, worauf ich in diesem Blogbeitrag eingehen möchte. Ihr bekommt in diesem Beitrag keine Kaufempfehlung für die beste Sonnencremé, das schönste Sommeroutfit oder DEN Tipp für einen familienfreundlichen Campingplatz oder Cluburlaub. Davon ist das Netz voll und man muss das Rad ja nicht neu erfinden. Ich möchte dir vielmehr sagen, was für mich und viele andere Eltern, mit denen ich offen sprechen kann, Stressfaktoren in einem Urlaub mit Baby oder Kleinkind waren oder sind und wie du daraus lernen kannst, diese bei dir selbst zu vermeiden.

Wie immer solltest du dich dazu erstmal als Mama selbst reflektieren. Denn nur weil eine lange Autofahrt, mit gefühlt 1000 Stillpausen, für mich anfangs ein Stressfaktor war, heißt es nicht, dass es das auch für dich wäre. Gleiches gilt für das Stillen in der Öffentlichkeit, Umgang mit hoher Luftfeuchtigkeit, anderen Kulturen, anderem Essen, vielen Menschen oder einsamen Stränden und so weiter.

Unverzichtbar ist also eine “Reflektionsliste”!

Mache dir eine imaginäre oder eine echte Liste mit Dingen, die dich als Mutter schnell in Stresssituationen bringen. Und dann wähle dein Urlaubsziel genau danach aus. Dich stresst es, wenn du mittags frisch kochen musst? Dann wähle ein All-Inklusive Hotel. Du willst Geld sparen, aber nicht auf ein geräumiges Haus verzichten? Dann probiere einen Haustausch-Urlaub mit einer anderen Familie aus. Der ganz, ganz große Vorteil bei so einer Art von Urlaub ist nämlich der, dass du, bis auf ein paar unverzichtbare Unikate, wie das Lieblingskuscheltier deines Kindes, nichts mitnehmen musst. Eine Tauschhaus-Familie mit Kindern in etwa demselben Alter wie deine Kinder, hat in der Regel vom Fußball über eine Babywippe alles da.

Der Stressfaktor “Überbeladung”

Auch wenn diese Art von Urlaub nichts für dich und deinen Partner ist, so heißt das nicht, dass du alles mitschleppen musst, was nicht niet- und nagelfest ist. Denn meine Erfahrung und die anderer Mütter, ist die: Man nimmt einfach immer vieeeeeeeeeeeel zu viel mit. Und jedes Teil muss mehrmals angepackt werden. Beim Beladen des Autos. Beim Ausladen des Autos. Beim Einräumen in die Ferienwohnung, ins Hotelzimmer, ins Ferienhaus oder ins Zelt. Und das ganze nach Ende des Urlaubs wieder retour. Wann fängt der Urlaub erst richtig an? Genau, wenn alles an Ort und Stelle ist. Und bis es das mal ist... sind viele Nerven den Rhein runtergegangen und meist auch einige böse Wörter zwischen Vater und Mutter gefallen. Klar, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Aber es muss ja gar nicht erst so weit kommen.

Vermeidungsstrategien

Nein, nicht in Urlaub zu fahren, ist keine Option ;). Urlaub ist etwas Schönes und ein Perspektivenwechsel macht alle glücklich. Nur überfordert euch nicht. Nicht mit der Länge des Flugs (auch aus Umweltaspekten gedacht, CO² und so, ihr wisst schon...), nicht mit den Kosten für den Urlaub und auch nicht mit unnötigen Dingen. Spielzeug z. B. ist auf meiner Urlaubsliste spätestens seit dem ersten Urlaub komplett gestrichen. Warum? Weil es bisher IMMER so war, dass wir entweder vor Ort andere Kinder kennengelernt haben, deren Spielzeug per se interessanter ist, als das Eigene. Und weil die meisten Kinder und Eltern, die man im Urlaub kennenlernt, gern und bereitwillig teilen.

Oder weil die meisten Campingplätze oder Ferienanlagen über entsprechendes “Material” in Hülle und Fülle verfügen. Oft gibt es sogar Tauschkisten: Familien geben ein Spielzeug ab und dürfen sich als Andenken dafür ein anderes mit nach Hause nehmen. Auch eine schöne Idee, es muss nämlich nicht immer ein neues Spielzeug aus dem Souvenirladen sein. Wenn du dich schon beim Auto packen einschränkst, dann tu es doch auch vor Ort mit deinem Konsumverhalten. Es nützt nichts, den anfangs hart erkämpften freien Platz im Auto oder Koffer, gegen unnötigen Kram, den man überteuert vor Ort kaufen kann, einzutauschen.

Und ein letzter Tipp am Rande: Die schönsten Spielsachen sind die, die man gemeinsam bei Ausflügen oder am Strand findet. Und damit lässt sich soooo viel Schönes kreieren. Ketten, Armbänder, Haarschmuck. Und oft findet man bei diesen Aktionen etwas, was unbezahlbar ist: Tolle Urlaubsbekanntschaften, aus denen manchmal sogar Freundschaften fürs Leben werden.

Marie, Mounir und ich wünschen euch allen schöne Urlaube und einen tollen Sommer Urlaub!

Eure Virgina vom Lalizou Familien Blog 

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