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Schwangerschaftsübelkeit: Warum sie auftritt und was du dagegen tun kannst!

Sorry, ich muss mich mal kurz über den Mülleimer „hängen“ … ?

Jeder von uns kennt den Klassiker aus den Filmen: Die Karrierefrau und (noch unwissende) Momtobe sitzt im Konferenzraum in einem wichtigen Meeting und ihr wird ganz plötzlich schlecht und sie übergibt sich in den nächst besten Papiermülleimer. Peinlich berührt verlässt sie den Raum und stellt zu Hause fest: „Ich bin schwanger!“. Ja…. So die Walt Disney Welt. Die Realität sieht in den seltensten Fällen so aus. Warum? Weil die meisten Frauen (vielleicht auch du) daraufhin fiebern, schwanger zu werden und mit der Übelkeit nicht überrascht werden, sondern extremst darauf vorbereitet sind ?.

Aber was hat es eigentlich genau damit auf sich? Warum trifft es manche Frauen damit total und für andere ist die Schwangerschaft ein scheinbar nebenwirkungsloser „Spaziergang“? ?. Und was ist eigentlich „normal“ und ab wann wird die Übelkeit zu einem Gesundheitsrisiko? Damit beschäftige ich mich in meinem heutigen Blogbeitrag und habe dafür für dich im Netz recherchiert.

Wieso, weshalb, warum?

Kommen wir erstmal zu der Frage: Warum tritt Schwangerschaftsübelkeit überhaupt auf? Und warum haben manche Frauen darunter überhaupt nicht zu leiden?

Wie immer im Zusammenhang mit der Schwangerschaft sind – im wahrsten Sinne des Wortes (Achtung Wortwitz) die „ÜBELtäter“ ? die Hormone. Nein, natürlich sind die Hormone nichts „Schlimmes“, sondern im Gegenteil überhaupt der Grund dafür, warum wir Frauen schwanger werden können. Ohne Hormone kein Zyklus, kein Einsprung, keine Schwangerschaft… Also in diesem Fall verantwortlich für die Übelkeit ist vermutlich das Östrogen und das HCG.

Was machen die Hormone genau, außer, dass sie Vermehrt ausgeschüttet werden? Sie verlangsamen die Entleerung deines Magens, führen unter Umständen zu Rhythmusstörungen deiner Magenmuskulatur und können ebenfalls die Spannung des Muskels am Mageneingang reduzieren (Quelle: ugb.de). Ich weiß nicht wie es dir geht, aber für mich war dies die erste logische Erklärung, die ich diesbezüglich gelesen habe. Dies sind mögliche Faktoren, wenn sich die Wissenschaft da aber auch nicht 100 % einig ist.

Weiter Faktoren, bzw. Einflüsse können aber auch mit äußeren Umständen zu tun haben: Bist du vielleicht rund um deine Schwangerschaft mit Angst behaftet? Hast du Stress oder bist angespannt? Es ist ja nichts Neues, dass Stress unserem ganzen Organismus nicht gut tut. Daher können diese Faktoren eine Übelkeit auch noch verstärken.

Im Grunde kann die Übelkeit, wenn sie z. B. durch Gerüche oder bestimmtes Essen hervorgerufen wird, sogar ein Schutzmechanismus von deinem Körper sein: Denn er reagiert auf Dinge, die deinem Ungeborenen nicht gut tun würden. Dies ist aber von Frau zu Frau ganz individuell. Kann die eine Kaffee von jetzt auf gleich nicht mehr trinken, hat die andere Mutter damit überhaupt keine Probleme. Es ist also wichtig ganz genau auf seinen Körper zu hören und die Übelkeit nicht als „Laster“, sondern als Signal eines gut funktionierenden Körper zu betrachten.

Wann tritt die Übelkeit am häufigsten auf?

Die Übelkeit ist – wie ich ja schon am Anfang geschrieben habe, eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft, solltest du diese nicht sowieso schon mit unzähligen Schwangerschaftstest & deinem Zyklus getrackt haben ?. Also wenn ihr unter Schwangerschaftsübelkeit leidet, dann tritt sie in den ersten Tagen nach der Einnistung eurer Eizelle in der Gebärmutter auf, mit Anstieg des HCGs im Blut. Viele Frauen berichten davon, dass die Übelkeit fast schlagartig mit der Vollendung des ersten Trimesters oder mit Ende des dritten Schwangerschaftsmonats aufgehört hat. Warum ist das so?

In dieser Zeit findet eine enorme körperliche Entwicklung eures Embryos statt, der ab der 8. SSW ja auch Fötus genannt wird. In dieser Zeit entwickeln sich die Gliedmaßen, also Arme und Beine und sogar Ohren und Nase. Der kleine Organismus arbeitet also in Hochtouren. Dies kann auch der Grund dafür sein, dass in besonders in dieser Zeit die Übelkeit am stärksten ausgeprägt ist.

Übrigens: Die Bezeichnung „Morgenübelkeit“ ist meiner Meinung nach etwas veraltet, denn wie ich gelesen habe, tritt die Übelkeit bei den meisten Schwangeren den ganzen Tag verteilt auf und nicht nur morgens.

Und dann gibt es noch die Übelkeit, die nicht nach 3-4 Monaten aufhört, sondern die ganze Schwangerschaft über bestehen bleibt. Solltest du zu diesen Frauen zählen, dann versuche dich damit über Wasser zu halten, dass die Phasen mal stärker und mal schwächer sind und dein Körper tut, was er kann ?. Versuch ihn zu unterstützen, indem du die Tipps weiter unten verfolgst und dich mit anderen Müttern vernetzt, die dir von ihren Erfahrungen berichten können und vielleicht auch noch den ein oder anderen guten Rat für dich auf Lager haben.

Ab wann ist die Übelkeit für mein Ungeborenes „gefährlich“?

Wie du jetzt gelernt hast, ist die Übelkeit eine ganz normale Reaktion deines Körpers. Also völlig unbedenklich. Aber man hört immer wieder davon, dass es auch zum Risiko werden kann. Ab wann solltest du also unbedingt mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen darüber reden?

Du solltest in „Alarmbereitschaft“ kommen, wenn du dich überdurchschnittlich oft übergeben musst. Ein Richtwert ist hier alles mehr als fünfmal am Tag. Du merkst dann ziemlich schnell, dass du an Gewichte verlierst und dein Körper austrocknet. Ab diesem Moment spricht von der einer schweren Schwangerschaftsübelkeit, die als „Hyperemesis gravidarum“ bezeichnet wird. Ich muss dir nicht sagen, welche Gefahr für dich und dein Baby bei nicht-Behandlung entstehen könnte. Daher ist es wichtig, dass du bei ersten Tendenzen in diese Richtung unbedingt zu deinem Arzt gehen solltest und nicht erst, wenn es schon weit fortgeschritten ist. „Hyperemesis gravidarum“ tritt nur in 10 % aller Fälle auf, aber wenn, dann ist es für die Frauen sehr belastend und kräftezehrend.

Was kann man gegen die normale Übelkeit tun?

Generell gilt: Auf den Körper hören: Du magst plötzlich deinen sonst heißgeliebten Brotaufstrich nicht mehr? Dann lass es weg. Dein Körper sagt dir ganz genau, was er braucht und was nicht.

Wichtig ist ebenfalls nicht weniger zu essen, sondern im Gegenteil: Den Körper auf „Trab“ zu halten und ihm immer wieder „Futter“ zu liefern. Iss kleinere Portionen über den Tag verteilt. Sich hin und wieder Gelüsten hinzugeben sind okay, sofern du nicht zu viel Fettiges, Scharfes oder Süßes ist. Ingwertee soll helfen, Eiweiß ist super und natürlich Obst, Gemüse und Vollkorn.

Versuche Stress, Belastung und Anstrengung auf ein Minimum zu reduzieren. Tue Dinge, die dir gut tun, die dich ablenken: z. B. Yoga, Meditation, Wald-See-Meer-Spaziergänge, Streichle deinen Hund oder deine Katze, genieße ein tolles Bad, treffe dich mit Freunden. Tu deiner Seele etwas Gutes!

Ich persönlich hab gut reden ?, ich gehörte nämlich zu den Schwangeren, die mit Übelkeit nichts am Hut hatten ?. Trotzdem kenne ich viele Frauen, denen die Übelkeit in den ersten Wochen echt zu schaffen gemacht hat und die es verdient haben, dass man sich um sie sorgt, Verständnis aufbringt und ihnen zur Seite steht. Ich hoffe also, dass ihr euren Partner, eure Freundinnen oder Schwester an eure Seite holt und damit die Zeit ein kleines bisschen erträglich macht: Denn geteiltes Leid ist halbes Leid ?.

Ich wünsche euch nur das allerbeste für eure Schwangerschaft und dass die Übelkeit schnell wieder vorbeizieht. Versucht sie trotzdem, als das zu sehen, was sie ist: ein wichtiges und gutes Signal für eine intakte Schwangerschaft!

Eure Virginia von Lalizou

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Thomas
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