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Mein Baby schläft tagsüber nur kurz - was kann ich tun?

Liegt es an mir? Mache ich etwas falsch? Geht es meinem Baby vielleicht nicht gut? Diese Fragen oder ähnliche stellst du dir vielleicht, wenn du merkst, dass dein Baby sich tagsüber so gut wie gar nicht ablegen lässt und wenn es schläft, dann nur ganz kurze Schlafphasen hat oder sehr unruhig schläft.

Eins kann ich dir versichern: Du stehst mit diesen Fragen nicht alleine da. Ganz vielen anderen Müttern geht es ganz genauso, vor allen denen, die zum ersten Mal Mama geworden sind. Vermutlich liest du in den sozialen Medien ganz oft Berichte von frisch gebackenen Eltern, die davon berichten, dass ihre Babys regelmäßig für 1-2 Stunden tagsüber tief und fest schlafen und kein Staubsauger, keine Klingel und kein Hundegebell es wecken kann. Bei kaum einem Thema rund ums Baby wird (leider) nachweislich so oft übertrieben und „geflunkert“ wie beim Thema „Durchschlafen“. Also ziehe bei diesen Aussagen schonmal per se eine gewisse Menge an Aussagekraft ab.

Aber nichtsdestotrotz gibt solche Babys. Die einen festen Schlafrhythmus haben und ganz fest und tief schlafen. Aber liegt es wirklich an den Umständen, an den Eltern oder vielleicht einfach nur am Baby selbst?

Die Frage, warum dein Baby nur kurz oder sehr unruhig schläft

Letztendlich kann dir mit 100%tiger Sicherheit nur dein Baby selbst die Frage beantworten. Alles andere ist reine Spekulation. Aber da dein Baby nun mal noch nicht mit dir sprechen kann (zumindest nicht verbal), bleibt ihm nichts anderes übrig, als dies nonverbal zu tun.

Gerne kannst du dir dazu auch meinen Blog zum Thema „Wortlose Kommunikation – wie unsere Babys uns “lesen”, bevor sie uns verstehen“ anschauen:

https://www.lalizou.de/blog/wortlose-kommunikation

Du kannst schon einiges alleine von deinem Gefühl, deinem Mutterinstinkt ableiten und lernen. Aber es hilft natürlich auch, sich im Netz ein bisschen einzulesen und schlau zu machen, was die Gründe dafür sein können. Generell sei gesagt, dass Babys kurz nach der Geburt erstmal gar keinen festen „Rhythmus“ haben. Sie haben während der 9 Monate in Mamas Bauch kein Empfinden für Tag und Nacht, für „feste Zeiten“ gehabt. Dieser Rhythmus muss sich also erstmal im Leben „an der frischen Luft“ setzten und fügen.

Außerdem ist der Schlafbedarf eines Babys gar nicht so hoch, wie du vielleicht denkst. Hebammen, Ärzte und Physiotherapeuten sagen, dass Babys in den ersten Wochen (egal ob tagsüber oder nachts) maximal 3-5 Stunden am Stück schlafen und dann quasi erstmal „ausgeschlafen“ haben. Sprich: Sie sind fit und offen dafür, neue Eindrücke aufzunehmen.

Wie der Körperkontakt das Schlafverhalten beeinflusst

Dein Baby schläft eigentlich nur richtig entspannt und tief, wenn es auf dir oder an dir liegt, also Körperkontakt hat? Ja, das kenne ich nur zu gut. Das war bei meiner Tochter auch so. Und ich weiß auch, wie einen das tagsüber einschränkt, weil man das Gefühl hat, dadurch überhaupt nichts mehr erledigt zu bekommen. Kaum legt man sein Baby ab, fängt es nämlich bitterlich an zu schreien.

Dann gibt es die „Stimmen“, die dir raten, dein Baby nicht zu verwöhnen, in dem du es direkt wieder zu dir nimmst, wenn es schreit. Oder die, die dir raten, es schreien zu lassen, weil es „lernen muss“, sich selbst zu beruhigen. Bist du der Typ Mama, der diese vermeintlichen Ratschläge tief im inneren als falsch und unsensibel empfindest, dann kann ich dir sagen: herzlich willkommen in meiner Welt. Für mich und den Papa meiner Tochter war immer klar, dass wir unser Baby nicht schreien lassen wollen und können. Wir wollten, dass sie sich zu jeder Zeit von uns beschützt und geliebt fühlt. Unser Instinkt hat uns gesagt, dass sie das braucht und es wichtig für ihre Entwicklung ist, dass sie uns spürt und den Körperkontakt zu uns hat.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es Gründe hat, warum die Urvölker ihre Babys fast den ganzen Tag nach der Geburt an ihrem Körper tragen. Oder warum in Krankenhäusern bei „Frühchen“ das Kontaktliegen von nackter Haut auf nackter Haut befürworten und dazu auffordern! Dein Baby kennt nämlich nur den Schlag deines Herzens, deinen Geruch und deine Stimme. Alles andere ist neu und fremd. Und wenn es schreit, dann nicht, weil es seine „Grenzen austesten“ will oder schauen will, wie weit es gehen kann, sondern weil es schlicht große Angst hat. Dazu gibt es viele wissenschaftliche Studien im Netz.

Ein zusätzlicher Grund ist der Umgang mit der Schwerkraft. Hat es im Mutterleib ein entspanntes Fruchtwasser Leben geführt, wird es von jetzt auf gleich nicht nur mit anderen Geräuschen, Eindrücken, Lichtverhältnissen und Lebewesen konfrontiert, sondern auch mit der Schwerkraft. Viele Babys fühlen sich daher schlicht unwohl, wenn sie liegen. Die umfriedete und kuschelige Geborgenheit aus dem Mutterleib ist bei Mama oder Papa auf oder im Arm oder in der Trage deutlich mehr gegeben, als alleine auf einer Decke oder in einem Bett.

Was ist DIE Lösung für das Problem?

Ehrlich? Es gibt nicht DIE EINE Lösung oder DEN richtigen Weg. Denn genauso individuell wie du es bist, ist auch dein Baby. Ebenfalls ist jede Familie und der damit verbundene Alltag anders. Es wäre vermessen, wenn jemand versuchen würde, dir einen Ratschlag zu geben, der dich und dein Baby und dein Leben nicht ganz genau kennt.

Ich habe aber einen Schlüssel für dich. Einen Schlüssel, der es dir und deinem Baby ermöglicht, zur Ruhe zu finden und euch das Thema betreffend zu entspannen. Das einzige, was du tun musst, ist, keine Erwartungen zu haben. Weder an dich, noch an dein Baby. Schraube deine Erwartungen so tief wie nötig, wenn es darum geht, wie schnell sich dein Baby daran gewöhnen muss, alleine zu liegen. Wie schnell du dich daran gewöhnst, dass es am liebsten nur bei dir ist. Wie schnell du deinen Haushalt erledigt bekommst oder auch nicht. Und so weiter.

Niemand kann sagen, wie euer Rhythmus ist und was ihr beiden braucht. Das wird die Zeit euch zeigen. Wenn dein Haushalt in den ersten Wochen dadurch liegen bleibt – so what? Wenn jemand kommt und komisch gucken sollte (was ich nicht hoffe), dann drück ihm oder ihr den Staubsauger oder Schwamm in die Hand und sag: „Schön, dass du da bist, ich kann deine Hilfe gut gebrauchen!“ Nimm Hilfe an, wenn sie dir angeboten wird und distanziere dich von Leuten, die kein Verständnis für dich und deine Situation aufbringen.

Wie du mit den Situationen umgehst, wenn du dein Baby einfach nicht auf den Arm nehmen kannst!

Es gibt sie: Die Situationen, in denen es aber einfach nicht geht. Du musst dich ja auch mal duschen oder Kochen oder mit dem Hund spazieren gehen, oder, oder, oder. In diesen Situationen ist es natürlich nur schwer erträglich, sein Baby weinen zu lassen.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Du kannst das Schlafverhalten deines Babys verbessern, indem du es liebevoll an Alltagshelfer gewöhnst, die deinem Baby zumindest ersatzweise das Gefühl von Geborgenheit, Wärme und Nähe vermitteln, wenn du es gerade nicht kannst.

Gute Hilfsmittel für einen ruhigeren Schlaf

Grundsätzlich sind das ganz einfach Sachen: Dein Baby mag es am liebsten, wenn es in einer gesund und rauchfreien Umgebung schläft, nicht zu warm und nicht zu heiß, idealerweise bei 16-18°. Es gibt Wippen, die Baby beruhigen oder auch Geräusche, die ein Baby, sofern von Anfang an daran gewöhnt, eine gewisse Ruhe und Sicherheit haben. Dann gibt es noch die Methode des „Puckens“. Falls du es nicht kennst: Das Baby wird mit einer bestimmten Technik in ein Tuch oder eine Decke gewickelt und soll so durch diese Enge ruhiger schlafen können. Meine Tochter war überhaupt kein Fan vom Pucken, aber es gibt einige Babys in meinem Freundeskreis, bei denen das sehr geholfen hat.

Wie sollte es anders sein: Natürlich eignet sich ein Babynest ebenfalls hervorragend für die sichere Ablage deines Babys! Unser Lalizou hat sogar eigens dafür den Newborn-Überzug entwickelt. In diesem Überzug liegt euer Baby ähnlich wie in einer Hängematte, also in Berührung beider Seiten, sicher und umfriedet, wie im Mutterleib und kann sich entspannen und mit Sicherheit auch gut schlafen. Ist euer Baby von Geburt an an sein Babynest gewöhnt, fühlt es sich auch dort sicher und ihr habt den Vorteil, dass ihr es überall mit hinnehmen könnt.

Jedes Baby ist anders und hat seine ganz eigenen Vorlieben. Also ausprobieren ist gut. Aber zu viel probieren kann dein Baby auch schnell überfordern, weil es so gar nicht erst die Möglichkeit hat, sich wirklich auf etwas einzulassen. Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben: Daher lasst euer Baby immer nur im Babyschlafsack schlafen. Keine Decken, Kuscheltiere oder sonstiges dazu legen! Damit reduziert ihr euch das Risiko für den plötzlichen Kindstod.

Die Zusammenfassung des Themas:

Hab nicht den Anspruch, dass du alles perfekt machen musst oder sollst. Hab nicht die Erwartung, dass dein Baby seinen Rhythmus schnell findet oder lange schläft. Akzeptiere sein Tempo und nimm die Dinge an, wie sie passieren. Wenn du entspannt bist, ist es dein Baby auch.

Dadurch geht es vielleicht nicht schneller und es schläft vielleicht auch nicht länger oder besser. Aber es hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Du sparst deine Energie und machst dir keine unnötigen Gedanken über Dinge, die du sowieso nicht ändern oder beeinflussen kannst. Zumindest nicht allumfassend. Und eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Irgendwann kommt die Zeit, da schläft jedes Kind durch.

Ja, irgendwann kommt sogar die Zeit, da schlafen sie länger als dir lieb ist und du musst dir überlegen, wie du es noch pünktlich aus dem Haus schaffst. Diese Zeiten werden kommen und bis dahin gib deinem Baby und dir die Zeit, die ihr braucht.

Liebe Grüsse eure Virginia von Lalizou

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Thomas
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