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Bist Du noch genug "gute Mutter"?

Wusstet du, dass es noch gar nicht soooo lange her ist, dass Frauen ohne das Einverständnis Ihres Mannes keinen Arbeitsvertrag unterschreiben durften? Ja liebe Damen und Herren, erst 1977 wurde das abgeschafft. Nur ein paar Jahre danach wurden die Ersten der Generation Y, die sogenannten Millennials geboren. Dazu zählt die Altersklasse derjenigen unter uns, die von den 80ern bis zur Jahrtausendwende geboren wurden.

Trend zur Selbstverwirklichung

Neben vielen, vielen guten Dingen, die uns mittlerweile unsere sehr westliche und aufgeschlossene Lebensweise ermöglicht, ist der Trend zur Selbstverwirklichung nach wie vor stark vertreten. Es ist einfach „mega“ und „so so“ toll, wenn man sein eigenes, hippes StartUp gründet und sein eigener Chef ist.  Nebenher - versteht sich von selbst - noch drei Kinder, einen Hund, die kranke Oma versorgt und natürlich am liebsten das Hashtag #iwokeuplikethis benutzt. Die Influencer Mamas und Papas unserer Leserschaft wissen was wir damit meinen. Schließlich gehört es inzwischen schon "zum guten Ton" auf mindestens einem sozialen Netzwerk vertreten zu sein.

Alle anderen klären wir gern auf: 

Um die sozialen Netzwerke nach gewissen Themen zu durchsuchen, benutzt man sogenannte Hashtags. Das ist nichts anderes als das Rautezeichen auf deiner Tastatur # und direkt darauf folgt ein entsprechendes Schlagwort. Daraufhin bekommt man alle Posts oder Beiträge, die zu diesem Thema gemacht wurden. Wenn du zum Beispiel schauen möchtest, wie viele Eltern schon etwas zu unserem Kissen gepostet haben, benutzt du den

Hashtag: #lalizoumoments

#iwokeuplikethis???

#iwokeuplikethis sind oftmals nicht so ganz ernst gemeinte Posts von Menschen, die sich darüber lustig machen, dass sie morgens perfekt gestylt aufwachen. Wir finden das ganz witzig, weil sich diese Menschen oft nicht zu ernst nehmen und das mögen wir.

So viel zum Prolog. Kommen wir zum eigentlichen Thema: Wir sind ja nun selbst Teil dieser eben erwähnten "hippen Start-Up Unternehmen" und somit sind wir auch unser eigener Chef. Aber das war nicht immer so und wir möchten uns deshalb heute mit den Anforderungen an eine gute Mutter beschäftigen.

Ist eine gute Mutter heute noch "gut genug"?

Die Vorteile einer gleichgestellten Gesellschaft, in der der Papa in Elternzeit gehen kann und das auch noch gesellschaftlich anerkannt wird, liegen auf der Hand. Aber die Möglichkeiten, die Reizüberflutung der Angebote unserer Zeit bedeuten auch Druck. Druck, dass wir ja wohl mit den vorhandenen Mitteln ALLES locker schaffen können: Kind bekommen, ein halbes Jahr nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten gehen, Haushalt & Co auf einer "Pobacke" absitzen und so weiter. „Ein Kind ist kein Kind“, also natürlich noch schnell ein Zweites hinterher. Ist ja sowieso viel besser, als ein "verwöhntes Einzelkind". Im Übrigen: Wir kennen eine Menge Einzelkinder, die in Sachen Sozialverhalten, Kindern mit Geschwistern in keinster Weise nachstehen. Im Gegenteil. Aber das nur mal am Rande. Man wird quasi überschüttet mit Vorurteilen und Weisheiten.

Was also tun, wenn es schon lange nicht mehr reicht,

nur das Auto vom Nachbarn zu "übertreffen", sondern den Lifestyle im Allgemeinen? Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er möchte und wieviel Energie er für gewisse Dinge aufwenden will. Manche Mütter brauchen eine Herausforderung und fühlen sich nur dann erfüllt, wenn Sie möglichst schnell wieder in den Job einsteigen und schaffen spielerisch noch alles andere nebenher. Das ist toll und bewundernswert und wir verurteilen das auch gar nicht. Wofür wir dich nur sensibilisieren wollen, ist: Es ist unserer Ansicht nach genauso (ja wirklich!!) ok, einfach mal eine Zeitlang "nur" Mutter sein zu wollen. Und mit "eine Zeitlang" meinen wir hier nicht ein paar Monate. Nein, wir meinen damit ein paar Jahre. Mit allem, was dazu gehört.

Einfach nur Mutter sein!

Morgens ungeschminkt zum Supermarkt zu laufen. Ja, am besten noch in der Schlafanzughose, weil die Nacht einfach vieeeeeeeel zu kurz war. Und das stolz und glücklich, weil es einem egal ist, was die anderen denken, weil das Kind nämlich endlich ganz tief im Kinderwagen schläft. Das eine Kind zum Kindergarten bringen, während man das Zweite noch schnell im Auto auf dem Parkplatz vom Kindergarten stillt, weil es nun mal gerade Durst hat. Und man den älteren Herrn, der dabei peinlich berührt und kopfschüttelnd einen Blick auf unsere Brustwarze "erhascht" hat, freundlich angrinst. Das man vielleicht manchmal seine Freiheiten und die Arbeitskollegen und den damit verbundenen geistigen Anspruch vermisst, aber die Momente überwiegen, in denen man die Zeit mit seinen Kindern einfach als erfüllend und allumfassend empfindet. Wenn man einfach eine gute Mutter sein möchte und nicht mehr. Keine Supermama, die auf fünf Hochzeiten gleichzeitig tanzt.

Die Supermama’s auf dem Vormarsch!

Für uns ist richtig, was für DICH richtig ist. Wir leiten zwar ein erfolgreiches StartUp und freuen uns über den tollen Zuspruch, den wir von all den lieben Eltern da draußen für unser Produkt erhalten. Aber der Preis dafür ist manchmal auch sehr hoch. Denn wir tanzen ziemlich oft auf fünf Hochzeiten gleichzeitig, um bei dieser Metapher zu bleiben. Wir lieben was wir tun, sonst würde der Erfolg auch nicht für uns sprechen. Aber sollen wir euch was verraten? Manchmal nehmen wir uns bewusst raus aus allem und sind ein paar Tage lang mal einfach "nur gute Eltern". Ohne social Media. Ohne Rum Rennerei. Ohne Hektik. Einfach nur Mama, Papa, Kinder und Hund im Wald. Und wisst ihr was? Das könnten wir jahrelang so machen, ohne dass uns was fehlen würde. Aber da den Eltern da draußen unser Produkt fehlen würde, machen wir natürlich weiter.

Wir möchten dich aber dazu ermutigen,

dich als völlig gut genug zu empfinden, wenn du eine Vollblut-Vollzeit-Mama bist. Der es vielleicht reicht, ihre Aufmerksamkeit "nur" einem Kind zu schenken, anstatt Dreien. Die einfach drei oder vier Jahre lang zu Hause bei ihrem Kind oder ihren Kindern bleiben möchte, ohne arbeiten gehen zu wollen. Wenn dir das finanziell möglich bist und du darin deine Erfüllung siehst, dann ist das Minimalismus, der in unseren Augen nicht belächelt oder gar kritisiert werden sollte, sondern höchsten Respekt verdient und absolut erstrebenswert ist.

Im Besonderen gilt unser Respekt aber den Müttern,

die einfach keine Wahl haben. Und die jeden Tag aufs Neue "jonglieren" müssen. Sei es mit der Haushaltskasse, sei es mit ihrer Zeit, sei es mit ihren Emotionen. Wir meinen die Mamas, die Alleinerziehend sind, deren Männer sich nicht um die Kinder kümmern, geschweige denn Unterhalt zahlen. Die jeden Tag 150% geben und teilweise mehrere Jobs haben, um überhaupt irgendwie über die Runden zu kommen. Wir behaupten, dass die Mehrheit der Mütter in unserem Land nicht das Privileg haben, zu entscheiden ob sie wieder arbeiten gehen wollen oder nicht. Und das sind die wahren „Supermamas“.

Jede Mutter ist auf ihre Art "gut genug". Denn eins vereint uns alle: Wir geben unser Bestes.

Eure Lalizou's

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