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Schatz, lässt du bitte heute mal die Socken an?

Was an den alten Mythen oder „Ammenmärchen“, ob man das Geschlecht eures Babys vorherbestimmen kann, stimmt wirklich?

Ich würde meinen heutigen Blog gerne mal sehr rational beginnen. Etwa so: „Wisst ihr was? Alles was man euch erzählt, ist Bullshit. Das einzige, das bestimmt, ob euer Baby XX oder XY wird, ist das Superman-Spermium, das sich gegen Millionen anderer kleiner, schwimmender Spermien durchgesetzt hat und sich so seinen Platz im Ei gesichert hat.“

Streng genommen stimmt das sogar. Wir Mamas „brüten“ unsere Babys aus, aber der Papa sorgt mit seinem „Superman“ dafür, welches Geschlecht es wird. Denn dieses ist dafür zuständig, den „Code“ für das Gen in sich zu tragen. Trotzdem halten sich Mythen und Geschichten, Theorien und Ammenmärchen über die Geschlechtsbestimmung nach wie vor eisern und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Meine eigene ganz persönliche Erfahrung

Ich werde euch nicht die ganze, allumfassende Wahrheit erzählen, denn dann haltet ihr mich womöglich für eine völlig übertriebene spirituelle Esoterikerin. Ich muss zugeben: Ich habe durchaus „Neigungen“ dazu, eine völlig übertriebene spirituelle Esoterikerin zu sein - schuldig im Sinne der Anklage. Es gibt zwar Dinge in meinem Leben, die ich niemals dem „Schicksal“ in die Schuhe schieben würde, oder der „Fügung“, sondern die einzig und allein aus meiner Kraft und meiner Willensstärke entsprungen sind. Aber dann gibt es auch wiederum genauso viele Dinge, die ich mit meinem Intellekt nicht greifen kann, die einfach kein Zufall sein können. Die ich definitiv nicht erklären kann, aber mir wunderbar (schön) erscheinen und begegnet sind.

Ob es eine höhere Macht ist, meine verstorbene Mama oder mein verstorbener Papa, die von irgendwoher auf mich aufpassen, ob es das Universum ist oder die uns allumfassende verbundene Energie, das mag ich nicht beurteilen. Oder wenn dann nur im ganz Stillen allein für mich. Jeder Mensch glaubt an etwas anderes oder auch vielleicht an gar nichts. Und das ist völlig ok. Ich jedenfalls kann euch sagen, dass ich einfach wusste, dass es ein Mädchen werden würde. Und das, obwohl sie sich bei den Ultraschalluntersuchungen nie so wirklich 100 % preisgeben wollte und es somit von der offiziellen Seite her nie eine Bestätigung für ihr Geschlecht in der Schwangerschaft gab. Trotzdem wusste ich es. Unwiderruflich. Und das bereitet mir noch heute eine Gänsehaut. Wenn ihr meine Geschichte dazu hören, wollt, hinterlasst mir einen Kommentar unter diesen Artikel, dann überlege ich es mir mal.

Aber kommen wir nun zu den häufigsten Theorien, die sich noch immer halten:

„Schatz, kannst du bitte heute mal die Socken beim Sex anlassen?“

Also, auch wenn ich durchaus in ganz kleiner Form empfänglich für Aberglaube bin, die Sache mit den Socken anlassen beim Sex = Mädchen, Socken ausziehen = Junge, halte ich für absoluten Nonsens. Das hat für mich mit Biologie oder Genetik nun wirklich nichts zu tun. Ich bin aber für wissenschaftliche Erklärungen oder Studien zu dem Thema durchaus offen eingestellt: gerne her damit.

Der zeitliche Abstand zum Eisprung

Eine Variante, die mir durchaus logisch und nachvollziehbar klingt, ist folgende: Wir wissen ja, dass man schon einige Tage vor dem Eisprung empfängnisbereit ist, da die Spermien ja durchaus einige Tage überleben können. Die Theorie besagt: Je weiter entfernt der Eissprung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Mädchen wird. Warum? Weil weibliche Spermien langsamer und widerstandsfähiger sein sollen. Je näher am Eisprung oder am Eisprung selbst, desto höher also die Wahrscheinlichkeit, dass sich die flinken Jungs durchsetzen. Es gibt dafür wohl sogar einige Forschungsergebnisse, die belegen, dass durch diese Art die Wahrscheinlichkeit um 20-25 % steigen kann, das Geschlecht zu beeinflussen.

Spieglein, Spieglein an der Wand: Raubt mir meine Tochter wirklich die Schönheit in der Schwangerschaft?

Ich kenne viele Frauen, die ihre Schwangerschaft in vollen Zügen genießen. Kaum bis keine Nebenwirkungen haben, sich vollends wohl mit und in ihrem Körper fühlen und übers ganze Gesicht strahlen. Zu diesen glücklichen Schwangeren habe ich gezählt. Meine Haare waren zum Beispiel zu keinem Zeitpunkt meines Lebens so voll, schön und glänzend, wie in meiner Schwangerschaft. Wie ihr anfangs ja schon gelesen habt, habe ich ein Mädchen in mir getragen.

Dann habe ich Freundinnen, die schlimme Nebenwirkungen in ihrer Schwangerschaft hatten, denen es nicht immer gut ging, die wirklich gelitten haben. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, dass ich sagen würde, dass sie nicht mehr „schön“ waren. Denn all meine Freundinnen sind wunderbar und schön. Aber man hat ihnen die Erschöpfung definitiv angesehen. Und bei diesen Schwangerschaften waren auch Jungs mit dabei.

So individuell wie eine Schwangerschaft und jede Frau eben ist, so wenig kann man glaube ich aufgrund der äußeren Erscheinung darauf schließen, was es werden wird.

Die Häufigkeit, mit der man seinen Kopf über die Toilettenschüssel hängt, ist ein klares Zeichen für ein Mädchen

„Kind, lass es dir gesagt sein: Wenn du morgens Übelkeit verspürst oder dich ständig übergeben musst, bekommst du ein Mädchen!“ Ich würde euch gerne schreiben: „Quatsch, das hat doch damit überhaupt nichts zu tun.“ Aber überraschenderweise ist das nicht so... Es gibt wohl tatsächlich einen Zusammenhang mit schwangerschaftsbedingter Übelkeit und dem daraus resultierenden Geschlecht. Aber es gibt auch genauso viele gegenteilige Forschungen. Das Geschlecht des Babys wollen einige Menschen ja schon an der Morgenübelkeit einer Schwangeren erkennen. Angeblich sollen Frauen, die im ersten Trimester häufiger an Übelkeit leiden, ein Mädchen bekommen. Ein Mythos? Jain. Forscher verschiedenster Länder haben herausgefunden, dass Frauen mit starker schwangerschaftsbedingter Übelkeit überdurchschnittlich mehr Mädchen bekommen. Also ist es wahr? Nur bedingt, denn die Ergebnisse verschiedener Studien schwanken stark. Fakt ist allerdings, dass das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) maßgeblich dazu beiträgt, dass die Übelkeit entsteht. Und die Produktion der Menge wohl je nach Geschlecht des Embryos unterschiedlich stark ausgeschüttet wird.  Aber ob, das tatsächlich immer so ist, ist anderen Studien zufolge wohl auch fraglich. Also es ist und bleibt ein unsicherer Mythos.

Die Form des Bauches ist der Garant für das Geschlecht!

Also an diese Variante habe ich noch nie geglaubt. Jede Frau hat ja schonmal per se einen unterschiedlichen Körperbau, andere Muskulatur und Fitness und für mich ist es nur logisch, dass jede Frau demnach auch ihr Baby anders „trägt“. Also das spitze Bäuche Jungs geben sollen und runde Bäuche Mädchen, das ist für mich ein Ammenmärchen.

Außerdem wissen wir ja, dass jedes Baby ab einem gewissen Fortschritt der Schwangerschaft anders im Bauch liegt. Mal quer, mal mit dem Popo unten, mal oben. All das beeinflusst ja auch die Form des Bauches. Also: Du kannst dir selbst ausmalen, wie „sicher“ diese Theorie ist.

„Ich bin schwanger. Ich brauche jetzt Schuhgröße 39 anstatt 38.“

Das hat zwar nichts mit dem Geschlecht zu tun, ist aber auch eine Theorie, die einem eisern begegnet, wenn man schwanger ist. Ich kann diese übrigens zu 100 % bestätigen. Auch mir haben meine Schuhe nicht mehr gepasst. Glücklicherweise war ich zur Höchstphase meiner Schwangerschaft im Sommer unterwegs: Flip-Flops in einer Schuhgröße größer sprengen den finanziellen Rahmen jetzt nicht wirklich und generell laufe ich im Sommer sowieso am liebsten barfuß über die Wiese.

Woran das aber liegt? Es liegt an den Wassereinlagerungen, liebe Mitgenossinnen. Die machen sich eben nicht nur in den Beinen und sonst wo im Körper bemerkbar, sondern auch in den Füßen. Zusätzlich hat der Körper ein ungewohntes Extragewicht zu tragen. Die gute Nachricht: Nach der Schwangerschaft schwemmt der Körper die überflüssigen Hormone wieder raus und auch eure alten Manolo Blahnik’s passen dann wieder.

Viele werdende Eltern haben Sorge, dass Sex in der Schwangerschaft dem Ungeborenen schaden könnte. Aber was ist dann die Alternative? Neun Monate Enthaltsamkeit üben? Was ist dran am Gerücht, dass Sex während der Schwangerschaft besondere Risiken beinhaltet?

Und zu guter Letzt: Gestresste Frauen bekommen Mädchen?

Was wäre das Argument, das diese These unterstützt? Auch hier sollen unsere Hormone mal wieder ihre Finger mit im Spiel haben. Das Stresshormon „Cortisol“ soll angeblich dazu beitragen, dass Mütter, die viel Stress haben oder großem Druck ausgesetzt sind, eher Mädchen bekommen. So gibt es auch die Meinung, dass mehr Mädchen geboren werden, wenn politische Krisen vorherrschen oder es große Veränderungen in der Gesellschaft gibt. Ich bin ja mal gespannt, ob diese Theorie stimmt. Denn demnach müsste es nach Corona ja exponentiell mehr Mädchen geboren werden, als Jungs. Wir dürfen gespannt sein.

Mein Resümee lautet: Vielleicht ist an allem etwas dran, vielleicht auch nicht. Wichtig ist deshalb, sich von solchen Theorien oder Mythen nicht verrückt machen zu lassen, sondern seine Schwangerschaft als großes Wunder anzusehen. Und dieser eine Spruch, den man über Jahrhunderte nun schon von allen Omas und Opas überliefert bekommt, ist einer, hinter dem ich zu 1000 % stehe und der den besten Abschluss dieses Blogs bietet:

Hauptsache es ist gesund!

Viele Grüße sendet euch

Virginia von Lalizou

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Thomas
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