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Baby-Namen finden leicht gemacht ✓

Eine lebenslange Entscheidung für dein Baby

Ich glaube, ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Namensgebung eines der ersten großen Themen in der Schwangerschaft ist. Das war bei dir doch bestimmt auch so, oder?! Ich glaube, ich war 12 oder 13 Jahre alt, da wusste ich schon, wie meine Tochter einmal heißen würde. Ich habe nämlich damals schon gern geschrieben und in einer meiner Geschichten, hatte die Protagonistin einen Phantasienamen von mir bekommen. Den fand ich so schön, dass ich mir damals versprochen hatte: Sollte ich irgendwann einmal eine Tochter bekommen, würde sie so heißen. Etwas mehr als 20 Jahre später, sollte sich dieses Versprechen an mich selbst erfüllen. Den dazugehörigen ;) Papa zu überzeugen, war jedenfalls kein Problem.

Sollte deine Schwangerschaft normal und gesund verlaufen, dich also keine wirklich besorgenden Themen begleiten, dann bin ich mir sicher, dass die Namensgebung auch bei dir zu Hause eine der beliebtesten ist. Und vielleicht auch zu teilweise hitzigen Diskussionen zwischen dir und dem zukünftigen Vater führen könnte ;). Letztendlich hat es ja bei jedem von uns irgendwann geklappt, so wird es bei euch zu Hause auch sein. Aber welche “Hürden” muss man eigentlich nehmen, wenn es um die Namensgebung geht?

Die Hürde - Gesetz

Man könnte meinen, man ist bei der Namensgebung seines Kindes frei wie ein Vogel ;). Den Zahn kann ich dir ziehen. Schon im Krankenhaus gibt es meist ein formloses Schreiben, in dem ihr den Namen eures Kindes nach der Geburt eintragt. Dieses wird dem Standesamt weitergeleitet. Dies dient aber nur der Vorbereitung, denn zur Erstellung der Geburtsurkunde müsst ihr natürlich persönlich erscheinen und auch noch einiges an Formalitäten abwickeln. Steht der Name nach der Geburt noch nicht fest - zum Beispiel: Papa und Mama werden sich einfach nicht einig ;), dann hat man in der Regel einen Monat nach der Geburt dafür Zeit. Sollte man dann immer noch nicht fündig geworden sein, übernimmt das Familiengericht die “Eintreibung” des Namens bei euch ;). Die werden nämlich vom zuständigen Standesamt informiert. Soweit sollte man es aber besser nicht kommen lassen, wer will schon einen Monat nach der Geburt nen Eintrag beim Familiengericht haben ;).
Dann gibt es noch die Sache mit dem Nachnamen. Seid ihr verheiratet, verheiratet mit demselben Familiennamen oder habt ihr unterschiedliche Familiennamen, nicht verheiratet, gemeinsames oder getrenntes Sorgerecht? All diese Kriterien sind ausschlaggebend dafür, welchen Nachnamen euer Kind bekommen wird. Es ist daher gut und wichtig, sich vor der Geburt mit diesen gesetzlichen Vorschriften auseinanderzusetzten. Denn glaub mir: Nach der Geburt steht dir alles andere als der Sinn danach, dich mit so einem “trockenen” Thema beschäftigen. Bitte denk daran, dass der Familienname deines Kindes unter gewissen Umständen innerhalb von 5 Jahren auch noch geändert werden kann (also z. B. von dem der Mutter auf den des Vaters oder umgekehrt. In der Theorie. In der Praxis bedeutet das aber wirklich wahnsinnig viel Formulararbeit und Anträge ausfüllen. Wer sich das ersparen möchte, sollte das Thema am besten schon in der Schwangerschaft festzurren.

Die Hürde - Einigung

Ich habe dir anfangs ja schon erzählt, dass ich den Papa meiner Tochter nicht von meiner Namensidee für unser Töchterchen überzeugen musste. Er war sofort begeistert. Das ist aber nicht immer der Fall. Oft haben Papa und Mama in spe seeeeeeehr weit auseinanderklaffende Vorstellungen von “schön” :). Während er klassische Namen bevorzugt, am liebsten den seines Opas, hättest du gern etwas Individuelles oder Ausgefallenes, oder umgekehrt.

Meine Eltern konnten sich bis zuletzt nicht einigen. Mein Papa wollte unbedingt, dass ich Clairè heiße. Ich muss sagen, mir hätte der Name auch gut gefallen. Er hätte sogar auch ganz gut zu mir gepasst, finde ich. Die Namen, die sich meine Mutter für mich ausgedacht hat, hat mein Vater aber komplett “verboten” ;). Direkt nach der Geburt hat die Hebamme meine Eltern gefragt, wie ich denn jetzt heißen soll. Mein Vater schoss sofort “Clairè” aus dem Mund. Meine Mutter schoss ein “Nein” hinterher ;). Sie fragte daraufhin meine Hebamme, ob sie eine Tochter hätte. Ja, hatte sie. Wie sie heißen würde. “Virginia”, antwortete die Hebamme. Und so kam ich zu meinem Vornamen: Virginia-Clairé. Ich habe also einen Doppelnamen und meine Mutter ist als “Gewinnerin” in der Namensgebungssache rausgegangen.

Aber das mit dem Gewinnen ist natürlich scherzhaft gemeint. Das gemeinsame Suchen nach einem Namen für dein Kind sollte eine schöne und spannende Sache sein und kein Streitpunkt. Manche unter euch sind vielleicht auch ohne Partner und sehen sich diesem Punkt allein gegenübergestellt. Du wirst vielleicht daher lieber mit deiner besten Freundin, deiner Schwester oder deiner Mutter darüber diskutieren oder dir Ideen holen. Letztendlich kommt es immer darauf an, einen Mittelweg zu finden. Im genannten Beispiel zwischen ganz ausgefallen und klassisch, könnte es einen Doppelnamen geben, der beides vereint oder aber man einigt sich auf einen ausgefallenen Klassiker :). Die Variante: Jeder schreibt seine Top 3 Namen auf, dann einigt man sich auf jeweils einen davon, hat sich als bewährt erwiesen. Dann gibt es nämlich nur noch zwei Namen und die finden beide zumindest mal schön. Und dann kann man abwarten, bis man seinem Baby in die Augen sieht. Und spätestens dann wissen beide in der Regel ganz genau: “Der Kleine sieht nicht aus wie ein Peter, er sieh zu 100% aus wie ein Leif.”

Die Hürde - Besserwisser

Oh ja. Das ist in meinen Augen die schwierigste Hürde ;). Die Leute, die meinen einem am besten sagen zu können, was für ein Name, sinnig, stimmig oder schön ist. Und die sich auch dann nicht raushalten, wenn man sie darum bittet. Daher gehen viele zukünftige Eltern ja dazu über, den Namen bis zur Geburt niemanden zu verraten. Diesen Tipp kann ich dir auch nur ans Herz legen. Es schon deine Nerven und die deines Partners ungemein. Es hält die Leute zwar nicht davon ab, dir trotzdem Vorschläge zu machen, aber die kannst du dann getrost mit einem netten Lächeln ignorieren.

Die Individualität in Ehren, aber...

Bei allem Hype um Individualität: In Sachen Namensgebung sollten ein paar Dinge bedacht werden, dessen Rahmen auch der Gesetzgeber schon vorgibt: Der Name muss erkennbar sein (weiblich oder männlich – Thema “gender” lasse ich jetzt mal außen vor), kein Orts-, Marken- oder Familienname und nach fünf Namen ist schluss. Und dann kommen wir zum – meiner Meinung nach - wichtigsten Punkt: “Das Wohl des Kindes darf nicht verletzt werden.” Bei manchen Namen, die ich in der letzten Zeit gehört habe, muss man sich fragen, ob die Eltern diesem Punkt ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Ein Mädchen in Europa nach einem amerikanischen Staat zu benennen (ich meine damit mich selbst) ist zwar fragwürdig, aber zumindest weiß jeder wie man das schreibt und zumindest hat diesen Namen jeder schonmal gehört. Aber kritisch wird es in meinen Augen dann, wenn der Name so kompliziert und so außergewöhnlich ist, das man ihn ständig und überall buchstabieren muss, die Leute ständig nachfragen, weil sie ihn nicht verstehen oder im schlimmsten Fall: Nicht aussprechen können.

Ich jedenfalls mag meinen Namen und kann mich damit identifizieren. Auch “Clairè” gehört für mich dazu und ist nicht ohne Grund mein zweiter Vorname. Irgendwie mag ich diese Kombination sogar. Keine Ahnung, ob ich euch was anderes schreiben würde, hätten mir meine Eltern einen klassisch-deutschen Namen gegeben. Es kommt wohl nicht so sehr darauf an, wie wir heißen, sondern wie sehr unsere Eltern uns Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl mit auf den Weg gegeben haben. Denn letztendlich gibt nicht unser Name uns Individualität, sondern unser Charakter.

Viele Grüsse sendet euch Virginia-Clairè ;) vom Lalizou Familien-Blog

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