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Alptraum plötzlicher Kindstod

Team Lalizou nimmt dir die größten Ängste!

Ich gebe zu, ich habe schon deutlich “leicht zu verdauende Kost” gepostet, als dieses Thema. Aber Marie und Mounir haben beschlossen, dass es wichtig ist, dir auch Themen anzubieten, für die man aus seiner “Komfortzone” raus muss und die auch ein Teil der Realität im Elterndasein sind, wenn auch glücklicherweise nur in seltenen Fällen. Trotzdem ist die Angst vor dem plötzlichen Kindstod in vielen Eltern verankert und vielleicht auch in dir. Ich möchte dir heute deine größten Ängste dazu nehmen.

Plötzlicher Kindstod (auch genannt: Plötzlicher Säuglingstod, Krippentod, med. Bezeichnung: SIDS (Sudden Infant Death Syndrom) ist der Alptraum aller Eltern. Stirbt ein eigentlich gesunder Säugling ohne sichtbare Ursache im Schlaf, spricht man vom plötzlichen Kindstod. Das Verunsichernde daran ist, dass man trotz unseres heutigen medizinischen Wissenstands, noch kaum erklärende Ursachen dafür gefunden hat. Aber weg von den medizinischen Fachbegriffen, hin zum Ziel dieses Artikels:

Vorneweg: Wie schon gesagt möchte ich dir mit diesem Blog deine Ängste nehmen und nicht verstärken. Ich möchte dich sachlich und möglichst unemotional aufklären und mögliche Ängste auf dieses Thema bezogen durch Vorsicht und Aufklärung ersetzen. Hier greift unsere „goldene“ Lalizou Regel: Entspannte Eltern, entspanntes Kind! Ich werde dich nach meinem Kenntnisstand und bestem Gewissen darüber aufklären, wann genau die Gefahr für SIDS am Höchsten ist und vor allen Dingen: Was du nach neuesten Stand der Erkenntnisse tun kannst, um das Risiko für dein Baby auf ein Minimum zu reduzieren.

Wann genau musst du deine Sinne als Mutter oder Vater schärfen, worauf musst du achten?

Das Risiko für den plötzlichen Kindstod ist im ersten Jahr nach der Geburt am Größten. Die meisten Fälle ereignen sich in den ersten beiden Lebenstagen und zwischen dem 2. und 4. Lebensmonat. Je älter ein Kind wird, desto mehr sinkt das Risiko. In der Regel treffen mindestens drei Faktoren zum gleichen Zeitpunkt zusammen, die das Risiko für SIDS erhöhen.

Auf diese gehen ich in den nächsten Absätzen noch genauer ein, das Wichtige hier sei aber vorneweg gesagt: Wenn du weißt, um welche Faktoren es sich handelt und wie man diese vermeiden oder vielleicht sogar ganz ausschließen kann, hast du somit alles in deiner Macht stehende getan, um dein Kind vor SIDS zu schützen. Mal ganz davon abgesehen, dass es dein Kind schützt, hat es auch noch den weiteren, positiven Nebeneffekt, dass du dir weniger Sorgen und Gedanken machen musst und somit auch entspannter durchs Leben gehen kannst. Und wie ich es ja schon anfangs erwähnt habe: Bist du entspannt, ist es auch dein Baby.

Nun kommen wir zu den größten Risikofaktoren!

Ich entscheide zunächst zwischen genetischer Veranlagung und Faktoren, die man beeinflussen kann. Ersteres ist unvermeidbar, trotzdem kann man die Auswirkungen dieser Veranlagung eindämmen. Wir konzentrieren uns zunächst auf die Dinge, die wir selbst beeinflussen, minimieren oder sogar gänzlich aus dem Weg räumen können. Die generellen Ratschläge, die für beide Fälle gelten, findest du später im Blog noch mal zusammengefasst.

Im Folgenden findest du eine nicht abschließende Aufzählung von Risikofaktoren die…

…du beeinflussen kannst:

  • Das Alter, in dem Du dein Baby bekommst (zu jung/zu alt)
  • Drogen- und Alkoholkonsum
  • Rauchfreie Umgebung
  • Überhitzung des Babys im Schlaf
  • Schlafposition des Babys
  • Schlafort des Babys (eigenes Zimmer vs. Elternzimmer)

…du nicht beeinflussen kannst:

  • Mehrlings- und Frühgeburten
  • Niedriges Geburtsgewicht
  • Ein am plötzlichen Kindstod verstorbenes Geschwisterkind

Eine Möglichkeit, sich im Schlaf abzusichern, ist ein Herzfrequenzmesser, der die Atmung und – wie der Name schon sagt – die Herzfrequenz des Babys überwacht. Dann gibt es das umstrittene Thema: Schlaflage. Auch hier haben wir selbst unzählige kontroverse Meinungen gehört. Es gibt Kinder, die sich einfach immer wieder in ihre bevorzugte Schlafposition drehen und da man als Elternteil ja nun mal das Kind nachts nicht dauernd „überwachen“ kann, ist es schwierig in solchen Fällen entgegenzuwirken. Aber solange das Baby sich noch nicht eigenständig drehen kann, gilt der meistverbreitete medizinische Rat, das Baby in Rückenlage zu positionieren. Tagsüber dagegen, wenn das Baby wach ist und du es im Blick hast, sollte die Position natürlich gewechselt werden, denn die Bauchlage ist wichtig um die Rücken- und Nackenmuskulatur zu stärken und eine Abflachung des Hinterkopfs zu vermeiden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Kissen, die man dem Kind unter den Brustkorb schieben kann, damit es erhöht liegt, je nach Untergrund und Beschaffenheit wegrutschen oder vom Baby schlicht weggeschoben werden.

Um dies zu vermeiden, eignet sich hervorragend ein Babynest mit einer erhöhten Umrandung wie unser Lalizou. Das Baby hat Bewegungsfreiheit, kann sich aber von selbst nicht der Position entziehen, was wiederum einen weiteren Sicherheitsaspekt birgt.

Leicht zu beachtende und umzusetzende Regeln!

Meine Hebamme hat mir den wertvollen Tipp in Punkto Überhitzung gegeben: Weniger ist mehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Baby zu Hause erfriert, ist – sofern wir nicht in der Antarktis wohnen – gleich null. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Baby aber an Überhitzung stirbt oder bleibenden Schaden erfährt, ist sehr hoch. Denn viele Eltern packen ihre Babys zu Hause ein, als herrschten im Haus Minusgrade. Erkennen, dass dein Baby viel zu warm angezogen ist, kannst du, wenn es stark schwitzt und/oder einen feuchten Nacken aufweist. Deswegen: Keine Mütze zu Hause und nachts einen der Jahreszeit angepassten Schlafanzug- oder Babyschlafsack anziehen. Warum ein Babyschlafsack die sicherste Methode ist, ein Baby nachts warmzuhalten, erfährst du weiter unten.

A-pro-pos „nachts“, hier der nächste Ratschlag:

Schlaf während der ersten Monate zusammen mit deinem Kind im Elternschlafzimmer. Deine Atemgeräusche, die deines Partners oder auch Geschwisterkinder können sich positiv auf die Atmung eures Babys auswirken. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die Gängigste ist vermutlich das Beistellbett. Ich möchte dir aber an der Stelle das Thema Co-Sleeping, oder Schlafen mit dem Baby im eigenen Familienbett ans Herz legen. Auch hier für eignet sich das Lalizou Babynest ausgezeichnet. Da ich aber der Meinung bin, dass dieses Thema ein Wichtiges und daher eigenständiges Kapitel ist, werde ich im nächsten Blog dazu schreiben.

Zurück zum Thema: Genauso wichtig wie die Umstände, ist ab er auch die Unterlage, auf dein Baby schläft: Die Matratze sollte luftdurchlässig und nicht zu weich sein. Eine Kaltschaummatratze nach Ökostandard, wie sie z. B. auch unser Lalizou erfüllt, wäre genau das Richtige. Und alles andere (Kopfkissen, Decken, Kuscheltiere, Schmusetücher, Felle und so weiter) ist nicht nur überflüssig, sondern stellt ein weiteres Risiko dar, da durch diese Dinge die Atemwege des Babys blockiert werden können.

Kann ich mein Baby bedenkenlos Pucken?

Spricht man vom „Pucken“, meint man damit, dass man sein Kind nach einer bestimmten Methode fest einwickelt, da diese Begrenzung viele Babys entspannt und beruhigt, was wiederum für einen ruhigeren Schlaf sorgen kann. Ich rate dir aber dringend, dir die korrekte Vorgehensweise von einer Hebamme oder einen Kinderarzt/in zeigen zu lassen, da man hierbei ein paar Dinge beachten muss, um dem Kind nicht zu schaden. Generell sei aber gesagt, dass diese Methode nur so lange zu empfehlen ist, bis sich euer Baby eigenständig drehen kann.

Wohlfühl-Temperatur?!

Jeder Mensch hat eine ganz eigene „Wohlfühltemperatur“, was seine Umgebung angeht. Wohingegen die Männer es lieber kühl haben, haben die Frauen unter uns oft schnell kalte Füße oder Hände. Ich persönlich bin eher so eine Frostbeule :), selbst im Sommer habe ich abends ab und an kalte Füße :). Und wir neigen dazu, unsere Wohlfühltemperatur auf unser Baby zu projizieren. Heißt: Wenn du es als kühl empfindest, denkst du zwangsläufig, dass es deinem Baby auch zu kalt sein könnte. Natürlich kann man die Temperatur des Babys wie oben erwähnt anhand von gewissen Parametern einschätzen, aber gerade zum Schlafen wäre es gut, die Umgebungstemperatur zu kontrollieren. Allgemeingültig sind 18 Grad Celsius, um dem Kind einen erholsamen Schlaf zu bieten. Also: Finger weg von Wärmflaschen im Babybett!

Die natürlichste Art der Vorsorge!

Die natürlichste Art der Vorsorge heißt: Stillen. Warum? Breast ist best :). Die Muttermilch ist der „Porsche“ unter der Vorsorge für SIDS, denn Muttermilch ist stets verfügbar und stärkt das Immunsystem des Babys. Und ein starkes Immunsystem verringert das Risiko für plötzlichen Kindstod. Und auch kann ich dir unsere „Allzweckwaffe“ – unser Lalizou – ans Herz legen, denn das Baby lässt sich wunderbar wohlig und entspannt in unserem Babynest stillen.

Eigentlich sollte es mittlerweile in unserer aufgeklärten Gesellschaft schon zum A und O aufgeklärter Eltern zählen, aber der Form halber auch hier nochmal der Hinweis: Rauchen schadet nicht nur deiner eigenen, sondern auch der Gesundheit deines Kindes. Passivrauchen, ja selbst der Geruch von Rauch in der Kleidung, können sich extrem schädlich auf die Gesundheit des Babys auswirken.

Die Gefahr durch blockierte Atemwege…

…in Form von „Fremdeinwirkung“ durch Decken, Kuscheltiere & Co, hatten wir ja bereits im obigen Absatz behandelt. Es gibt aber noch die Gefahr durch Erkrankung der Atemwege, z. B. durch eine Erkältung. Bist du als Elternteil unsicher und weist nicht recht, wie du mit einer verstopfen Nase umgehen sollst, dann suche bitte deinen Kinderarzt auf. In Dem Zusammenhang empfiehlt es sich auch, einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge zu absolvieren.

Natürlich gilt wie immer: Lass dich von deinem gut ausgestattetem Elterninstinkt leiten. Wenn dir ein Verhalten deines Babys fremd, eigenartig und anders als sonst vorkommt, wenn du selbst unruhig bist und dein Baby z.B. längere Atempausen macht, blau anläuft, es apathisch wirkt, Probleme bei der Nahrungsaufnahme hat oder sonst wie andersartige, auffällige Anzeichen aufweist, musst du schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

Wir decken in unseren Beiträgen die gängigen Vorkommnisse ab!

Uns ist bewusst, dass es noch weitere Risikofaktoren gibt, die z. B. bei Babys gegeben sind, die durch eine Frühgeburt unter starkem Untergewicht leiden. Wir möchten betonen, dass solche Umstände besonderer ärztlicher Aufsicht gebühren und wir deswegen auch keine Ratschläge für solche Extreme geben können und wollen.

In den meisten Fällen bleiben unsere Babys bei Beachtung dieser Ratschläge von diesem Schicksalsschlag verschont und wir wünschen dir und deinem Baby natürlich, dass dieser Blogbeitrag für dich als Prävention wertvoll ist und es dir geholfen hat, einige Punkte zu beachten und ein bisschen sorgenfreier mit dieser Thematik umzugehen.

Frühestmögliche Vorsorge betreiben!

Am besten ist es, dass du dich direkt nach der Geburt schon im Krankenhaus oder bei einer Hausgeburt zu Hause, an diese Ratschläge haltet.

Im Idealfall gewöhnst du dein Kind bereits am ersten Tag an unser Lalizou Babynest, da du dich nach der anstrengenden Geburt auch zwischendurch ein wenig um dich kümmern musst, um wieder zu Kräften zu kommen. Das Babynest kann dir dabei eine sehr große Unterstützung sein, da du weißt, dass es alle notwendigeren Sicherheitsvorkehrungen erfüllt und deinem Baby durch die Begrenzung auch noch Geborgenheit bietet.

Wenn dir dieser Artikel gefallen und weitergeholfen hat, dann möchte ich diesmal gern auf das Lalizou Gratisgeschenk aufmerksam machen. Es ist – wie der Name schon sagt – absolut kostenfrei für dich. Es beinhaltet aufeinander aufbauende Beiträge, die dir als Mutter und auch Vater auf jeden Fall im täglichen Leben begegnen werden und die dir helfen können, deinen Alltag mit Baby nicht nur sicherer, einfacher und erholsamer zu gestalten, sondern dir auch zeigt, wie du deine Zeit optimal nutzen kannst, damit auch etwas mehr Ruhephasen für dich als Mutter oder Vater drin sind: https://www.lalizou.de/gratis-geschenk/

Wie immer wünsche ich dir alles Gute und bis zum nächsten Mal, eure Virginia Team Lalizou

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