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Herausforderung: Allein- oder getrennt erziehend!

„Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.“ Wilhelm Busch hat diesen vielzitierten Satz Mitte des 19. Jahrhunderts etabliert und dieser Spruch ist weder verstaubt noch veraltet. Im Gegenteil. Er trifft den Nagel meiner Meinung nach auf den Kopf.

Es für jedes Paar – egal wie groß die Vorfreude auf ein Baby ist, wie groß der Wunsch nach einem Familienmitglied ist – eine lebensverändernde Aufgabe, sich um ein Baby zu kümmern. Wenn es als Paar schon schwierig ist, den Alltag zu meistern, wie viel schwieriger mag es dann sein, wenn man allein oder getrennt erziehend ist?

Die Frage ist: Welche Modelle „Alleinerziehend“ gibt es da überhaupt?

Es gibt die Mütter oder auch Väter, die bei dem Aufziehen ihres Babys tatsächlich komplett ohne die Unterstützung des anderen Elternteils auskommen müssen. Das ist z. B. der Fall, wenn der jeweilige andere Elternteil einfach keine Verantwortung übernimmt, sich schlicht und ergreifend aus dem Staub gemacht hat. Oder das Baby nach einer durchzechten Nacht mit einem „One-Night-Stand“ entstanden ist und man (Frau) schlicht und ergreifend vielleicht gar nicht mehr weiß, wer der Erzeuger überhaupt ist. Oder im schlimmsten Fall, weil der Partner verstorben ist und man somit verwitwet ist.

Diese Fälle gehören aber eher der Seltenheit an. Viel wahrscheinlicher und laut Statistik auch das häufigste Modell, ist das Wechselmodell: Papa und Mama übernehmen die Verantwortung und das Kind ist zu einem vorher festgelegten Tagesrhythmus im Wechsel beim jeweiligen Elternteil. Oft ist es so, dass das Kind häufiger bei der Mutter ist und der Vater daher Unterhalt zahlt. Es gibt aber auch die selteneren Fälle, in denen sich Mutter & Vater die Betreuungszeiten genau gerecht aufteilen, in dem Fall spricht von man einem 50%tigen Wechselmodell.

Was ist die größte Herausforderung, allein für ein Kind die Verantwortung zu tragen?

Egal welches „Modell“ bei dir auch greifen mag, eins haben sie alle gemeinsam: Man ist 24 Stunden für x-Tage am Stück komplett allein für sein Kind oder die Kinder zuständig. Und man ist nie allein. Es ist immer jemand um einen rum. Je größer die Kinder sein mögen, desto einfacher ist das natürlich. Aber je kleiner, desto anstrengender und herausfordernder. Wenn alles glattläuft, niemand krank ist und keine besonderen Ereignisse anstehen, dann ist das irgendwann auch alles ganz gut stemmbar, der Mensch gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.

Aber Hand aufs Herz: Wie oft läuft es denn im Alltag wirklich glatt? Wie oft fließen die Tage ganz „smooth“ nur so dahin und man hält sein Gesicht in die Sonne und küsst den Tag? Leider viel zu selten. Als allein erziehende mit Baby oder Kleinkind fängt der Tag meistens sehr früh an. Entweder, weil das Baby ein „early Bird“ ist oder weil man sich selbst den Wecker stellt, damit man wenigstens einen Bruchteil von dem geschafft bekommt, was nötig ist, bevor das Kind wach wird.

Ist das Kind erstmal wach, gibt es nonstop Rundumbetreuung und Programm. Selbst beim Duschen oder auf die Toilette gehen, ist man (Frau) nicht allein. Der Tag besteht aus sich kümmern. Entweder ums Baby, um sich selbst oder um lebenserhaltende Maßnahmen :) , wie Essen kochen, Zähne putzen und so weiter. Und ja: Natürlich kann man dem Rat von Freunden und Familie nachkommen und den Haushalt „einfach mal liegen lassen“. Aber das geht auch nur eine begrenzte Zeit. Denn leider kommt es so gut wie nie vor, dass jemand aus heiterem Himmel anruft und sagt: „Hey, ich komme heute mal für zwei Stunden vorbei und putz dir die Bude und kümmere mich um deine Wäsche.“

Also ich fasse zusammen: Du hast so gut wie keine Zeit mal nur für dich und dafür, dich um deine Belange und Bedürfnisse zu kümmern. Es ist niemand da, der dir dein Baby „mal kurz für eine halbe Stunde“ abnimmt, damit du dich ausruhen, duschen oder ein Buch lesen kannst. Und wenn das Baby oder Kind mal schläft oder abends im Bett ist, dann bist du vermutlich so erschöpft, dass du die Augen nicht mehr wach halten kannst.

Harte Schicksalsschläge vs. tolle und ersetzliche „Helferlein“

Es gibt unter den Alleinerziehenden oder getrennt Erziehenden wirklich sehr harte Schicksalsschläge. Das sind die, die wirklich niemanden haben, der sie unterstützt. Das sind meistens Frauen, die komplett allein die Verantwortung übernehmen. 24 Stunden. 7 Tage die Woche. Im schlimmsten Fall gibt es keinen Unterhalt und diese Frauen müssen sich finanziell mit 1-2 Nebenjobs über Wasser halten, um überhaupt für die Grundbedürfnisse sorgen zu können. Das ist wirklich verdammt hart und ich bin froh, dass es in Deutschland wenigstens eine gewisse Unterstützung und Hilfe für solche Mütter, aber auch Väter gibt. Wenn letztere auch eher in der Minderheit sind.

Aber dann gibt es glücklicherweise auch die Mütter, die auf andere zählen können. Die Unterstützung bekommen. Sei es durch Omas & Opas, die sich toll kümmern oder durch tolle Freunde oder andere Familienmitglieder. Wenn man als Mutter das Glück hat, auf solche Menschen immer mal wieder zurückgreifen zu können, dann ist es eine immense Hilfe und von unschätzbarem Wert. Solltest du über ein solches Netzwerk verfügen, dann wäre es mal an der Zeit – wenn du es nicht sowieso schon tust – diesen Menschen deinen ehrlichen Dank auszusprechen.

Aber gibt es auch positive Seiten am Status „alleinerziehend“ oder „getrennt erziehend“?

Natürlich: Ich würde mal behaupten, jeder von uns wünscht sich natürlich in erster Linie ein stabiles Familienkonstrukt. Vater, Mutter, Kind(er). Vater, Vater, Kind(er), Mutter, Mutter, Kind(er). Um in Gendersprache zu schreiben. Wie auch immer die Konstellation sein mag: In erster Linie wünschen wir uns Verlässlichkeit, Zusammengehörigkeit und Stabilität und diese Sachen bringt ein „normaler“ Familienalltag mit, in dem sich zwei Eltern die Verantwortung teilen.

Im Fall einer Alleinerziehenden sieht die Sache zwar anders aus. Aber sie bringt auch Vorteile mit sich. Nur weil man auf dem „Blatt“ eine Familie ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch zusammen hält, sich unterstützt oder respektvoll miteinander umgeht. In nicht wenigen Familien gibt, lebt zwar noch ein zweiter Elternteil mit unter dem Dach, aber oft steht man als Mutter dann am Ende des Tages doch allein da, weil der Mann viel und oft arbeitet oder andere Verpflichtungen hat.

Wenn du alleine wohnst und für dein Kind alleine verantwortlich bist, dann hast du die Freiheit, dass du dich mit niemandem abstimmen musst – zumindest in den Punkten, die nicht das gemeinsame Sorgerecht betreffen. Du kannst deinen Alltag selbst bestimmen und somit auch dein Zeitmanagement und deine Bedürfnisse berücksichtigen. Du musst dich vielleicht nicht mehr ständig streiten über Kleinigkeiten. Und wenn du Lust hast die Zahnpasta offen liegenzulassen, dann ist das völlig ok, weil keiner daran rummeckert :).

Als getrennt Erziehende*r ist es sogar nochmal anders: Solltest du einen Ex-Partner haben, der euer Baby oder Kind zu einem bestimmten Prozentsatz unter der Woche oder sogar 50 % / 50 % Prozent übernimmt, dann ist das purer Luxus. Warum? Ich rede nicht davon, dass es „Luxus“ ist, nicht mehr in einem klassischen Familienmodell zu leben. Und schon gar nicht, dass das erstrebenswert wäre. Ich sage nur, dass wenn es nicht anders geht, man wenigstens den Vorteil darin sehen sollte. Und der Vorteil im getrennt erziehend Status ist definitiv der, dass man zu vielen Anteilen in der Woche Zeit mal nur für sich hat.

Was machen getrennt erziehende, wenn das Kind beim Ex-Partner ist?

Zeit für sich. Wenn man lange mit einem Partner zusammen gelebt hat und die Beziehung – aus welchen Gründen auch immer – zerbricht, dann ist das traurig und tragisch. Besonders, wenn Kinder mit im Spiel sind. Gibt es aber keine andere Lösung und ist die Trennung das Beste für alle, dann sollte man auch das Beste aus der Situation machen.

Das heißt: Die Zeit, die dein Baby oder dein Kind beim Ex-Partner ist, dazu zu nutzen, Kraft & Energie zu tanken. Sich voll auf seinen Job, seine Arbeit konzentrieren zu können, ohne ständig den Alltagspflichten nebenher gerecht werden zu müssen. Sich auf einen Kaffee mit Freunden treffen. Mal wieder Zeit alleine mit sich zu genießen. Sport zu machen. Ein Buch zu lesen oder einfach mal in Ruhe den Haushalt zu machen.

Wie kann ich mich optimieren, wenn ich mit meinem Baby komplett auf mich alleine gestellt bin?

Nutze das world wide web und hol dir Inspirationen, Tipps und vor allem wertvolle Alltagshilfen. Für viele Alleinerziehende ist aufgrund der vielen Aufgaben und Pflichten z. B. eine Multifunktionsküchenmaschine nicht mehr wegzudenken. Du schmeißt alle Zutaten in einen Topf, drückst den Knopf und wenige Zeit später ist das gedünstete Gemüse für den Baby-Brei fertig. Ich bin kein Fan von Kaffee-Vollautomaten, aber in dem Fall siegt die Zeitersparnis: Tasse drunter stellen und Knopf drücken: Kaffee fertig. Natürlich, in Summe bringen dir diese Dinge keine 5 Stunden mehr Zeit am Tag, aber sie erleichtern dir deinen Alltag als Alleinerziehende. Wie hat Oma immer schon gesagt: „Kleinvieh macht auch Mist“ :). Und von solchen Beispielen gibt es ganz viele, mit denen du dir ein paar kleinere „Oasen“ im Alltag bauen kannst.

Eine absolute Empfehlung ist natürlich auch unser Lalizou Babynest. Mit der einzigartigen, zweiseitigen Verwendung, kannst du zum Beispiel nach eigener Abwägung, mit dem Lalizou und deinem Baby sicher im eigenen Bett schlafen. Das bringt deinem Kind und dir längere und ruhigere Schlafphasen und somit auch weniger kräftezehrende Nächte. Tagsüber kannst du das Baby auf der Babylounge Seite sicher im Anschnallsystem ablegen, wenn du z. B. duschen gehst oder kochst. Dein Baby kann dich in erhöhter Position beobachten und mit dir zusammen den Tag bestreiten. Hier findest du den Link zu unserem Shop: https://www.lalizou.de/shop/

Mein Fazit zum Thema: Alleinerziehend

Mein Fazit: Als Alleinerziehnde/Alleinerziehender ist der Alltag oft herausfordernder, als mit Partner an deiner Seite und als Familie, die unter einem Dach wohnt. Trotzdem gibt es Gründe, warum du dein Baby oder dein Kind allein aufziehst und in den meisten Fällen, ist es so der besserer Weg für dich, deinen Ex-Partner und auch dein Kind oder eure Kinder gewesen. Wenn man schonmal so einen mutigen und wichtigen Schritt der Trennung geht, dann ist es auch wichtig, sich auf die guten Seiten dieses Lebens zu konzentrieren:

Du hast keinen täglichen Streit mehr, den auch dein Baby oder Kind mit tragen musste. Du kannst deinen Tag ganz selbstbestimmt planen und dich über die Menschen freuen, die dich unterstützen. Denn nur, weil du keinen Partner an deiner Seite hast, sind die meisten Alleinerziehenden nicht allein. Sie haben tolle Menschen & Familien, die sie in ihrem Alltag unterstützen. Und ein ehrliches Wort zum Schluss: Es gibt genügend Paare, die zwar zusammen leben und nicht getrennt sind. Aber nicht alle von diesen Paaren sind glücklich und vollkommen zufrieden mit ihrer Partnerschaft. Oft genug leiden die Paare mehr unter dem zusammen leben und bleiben, als du als Alleinerziehende. Das solltest du dir auch immer wieder mal vor Augen halten: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Ich wünsche dir für deine Aufgabe als Alleinerziehende oder Alleinerziehender Kraft, Ausdauer, gute Nerven und dass du es schaffst zu sehen, dass diese Art von Eltern sein auch durchaus ihre guten Seiten und Vorteile mit sich bringt!

Deine Virginia von Lalizou  - die übrigens auch getrennt erziehend ist und daher genau weiß, wovon sie hier gesprochen hat :) 

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Thomas
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