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Geburtsvorbereitungskurs – muss ich da wirklich hin?

Wie sinnvoll sind Geburtsvorbereitungskurse wirklich?

Mein Geburtsvorbereitungskurs ging insgesamt 7 Abende, einmal pro Woche. Hättest du mich nach dem 5. Abend gefragt, wie ich es finde, hätte ich vermutlich folgendes geantwortet: Viele Themen waren für mich nicht neu. Ich gehöre generell nicht zu den Müttern, die sich während ihrer Schwangerschaft 10 verschiedene Apps zu dem Thema runtergeladen hat. Oder zig Bücher verschlungen hat. Ich habe mir exakt ein einziges Buch besorgt. Das zum Einem, weil es für meinen Begriff alle wichtigen Themen und Entwicklungsschritte vom Embryo bis zum “fast fertigen” Fötus enthält und es mir zum anderen auch wärmstens empfohlen wurde. Ich wollte mich nicht durch tausend verschiedene Meinungen und Aussagen verwirren lassen. Sondern mich so lange wie möglich auf meinen eigenen Instinkt verlassen.

Daher war ich auch kritisch, was den Kurs angeht, aber ich war zu unerfahren im Mama-Dasein, um es mir entgehen zu lassen. Give it a try. Um den Bogen wieder zu schließen: Viele Themen waren für mich also wie erwähnt nicht neu. Sie wurden nur nochmal von anderen Perspektiven beleuchtet oder mit anderen Erfahrungswerten bestückt. Wenn ihr also den Anspruch erhebt, dort mit völlig neuen Erkenntnissen wieder hinauszugehen, dann solltet ihr womöglich an euren Ansprüchen schrauben.

Der Mehrwert des Vergleichs

Trotzdem kommt es beim Schwanger-sein meiner Meinung nach nicht darauf an, in diesen Kursen unbedingt etwas Neues zu erlernen. Ich muss sagen, dass es mir unheimlich gutgetan hat, auf andere Schwangere im etwa gleichen Stadium zu treffen. Und zu bemerken, dass alle, wenn sie denn ihre Hülle des Selbstschutzes fallen lassen, irgendwie mit den gleichen Gefühlen, Ängsten, Freuden, Genüssen oder Bedürfnissen konfrontiert werden. Oft ist es in unserer Gesellschaft sehr negativ besetzt, sich zu vergleichen. Ich finde das häufig fehl interpretiert. Denn liest man sich die Definition dazu mal genau durch, wirst du etwas Interessantes lesen: “prüfend nebeneinanderhalten, gegeneinander abwägen, um Unterschiede oder Übereinstimmungen festzustellen...” (Quelle: Google).

Hast du was gemerkt? Um Unterschiede ODER Übereinstimmungen festzustellen. Bei mir ist es so, dass es mir sehr gut damit ging, dass ich gemerkt habe, dass es anderen Frauen genauso ging wie mir in dieser emotionalen Lebensphase. Dass selbst die ganz Selbstbewussten, toughen und coolen Schwangeren ihre Darmaktivitäten nicht immer unter Kontrolle haben. Dass auch ihnen aus Versehen mal ein kleiner “Windhauch” entflieht, weil ganz viel Bauch auf den Unterleib drückt. In dem Fall liegt dann auch bei diesen Mamas in spe die letzte Hülle der Selbstschutzmauer und man begegnet sich im Kurs auf Augenhöhe. Denn man sitzt mehr oder minder im Gleichen Boot.

Das ein oder andere war für mich tatsächlich neu. Schon allein deswegen, weil meine Hebamme unzählbar viele Babys selbst auf die Welt gebracht hat. Und mit “selbst” meine ich nicht ihre ersten Jahre als Beleghebamme, sondern weil sie seit über 25 Jahren als freiberufliche Hebamme Hausgeburten durchführt. Und das Gefühl, welches sie mir in diesem Kurs vermittelt hat, das löst noch heute – fast drei Jahre danach - beim Zurückblicken ein warmes Gefühl in mir aus. Denn:

Unbezahlbar war für mich die Ruhe und Gelassenheit der Hebamme

Sie wusste mit Gewissheit: Wir Frauen haben das schon seit Jahrtausenden geschafft und werden es auch dieses Jahr schaffen! Natürlich, es gibt sie: Die wirklich harten und schlimmen Geburten. Und in ganz seltenen Fällen leider auch die, mit ganz traurigen Ende. Davor darf man seinen Blick nicht verschließen. Ist man aber gerade schwanger und steht kurz vor der Geburt, dann sollte man sich solche “Erfahrungsberichte” meiner Meinung nach nicht geben. Denn was würde das ändern? Es würde einen schlechten “Beigeschmack” bei euch hinterlassen, im schlimmsten Fall sogar Panik. Und dass das nicht besonders gut für das heranwachsende Leben in eurem Bauch ist, dass ist wohl überflüssig zu erwähnen.

Darum liebe werdende Mama: Auch wenn du der Meinung bist, du weißt schon alles und dir kann eh keiner mehr was Neues erzählen: Profitiere von den Angeboten der Geburtsvorbereitungskurse und der Erfahrung toller Hebammen, die dir zwar nicht die Strapazen einer Geburt abnehmen können, aber dir – jede auf ihre eigene, spezielle Art – sagen kann: DU SCHAFFST DAS. BESTIMMT. UND SIEH DICH HIER UM: YOU ARE NOT ALONE!

Die unerwartete Erkenntnis aus Stunde 6.

Und was hätte ich dir geantwortet, hättest du mich nach der 6. Stunde des Geburtsvorbereitungskurses gefragt? Ich hätte euch gesagt, dass es für mich absolut ENTSCHEIDEND war, dass ich an diesem Kurs teilgenommen habe. Denn in der 6. Stunde meines Kurses haben wir die verschiedenen Geburtspositionen durchgespielt. Und natürlich Atemtechniken. Hast du alles schon in youtube-Videos gesehen? Ja, ich verstehe. Aber lass dir eins gesagt sein: In der Realität sieht das Ganze schon wieder anders aus. Schon kleinste Veränderungen der Position deines Armes, deines Rückens oder unterstützende Griffe deines Partners können hier absolute Erleichterung bringen. Das kann dir kein youtube-Video vermitteln, das schafft nur eine erfahrene Hebamme, die schon hunderten von Frauen das Gebären erleichtert hat.

In der Nacht nach dieser 6. Stunde ist meine Fruchtblase geplatzt. 6 Wochen vor errechneten Termin. Und nicht mal 24 Stunden nach dem Kurs habe ich mich in der Position wiedergefunden, die mir im Kurs als angenehmste und noch “tagesfrisch” in Erinnerung geblieben ist. Und es hat mir unglaublich viel Ruhe und Vertrauen vermittelt, zu wissen, dass ich mir darum zumindest mal keine Gedanken mehr machen musste.

Geburtsvorbereitungskurs besser mit oder ohne Partner?

Du hast keinen Partner und willst nicht alleine in den Kurs gehen oder möchtest trotz Partner lieber deine beste Freundin bei der Geburt dabei haben? Ich kann nicht für alle Geburtsvorbereitungskurse sprechen. Aber Hebammen wollen dich mit diesem Kurs auf die Geburt vorbereiten. Und wenn du bei der Geburt deines Kindes – aus welchen Gründen auch immer – lieber deine Mama, deine beste Freundin oder deine Schwester dabei haben möchtest, dann ist gut für dich, was dein Bedürfnis ist. Und das wissen auch die Hebammen und deswegen ist es in vielen Kursen explizit erwünscht, dass man auch jemanden anders mit zu den Stunden nehmen kann, an denen normalerweise der Papa in spe mit dabei sein darf.

Letztendlich ist es wie bei allen Themen. Bilde dir deine eigene Meinung. Jede Hebamme ist anders, aber jede Mama auch. Ich bin mir sicher, dass auch nicht jede Hebamme bei jeder Schwangeren vor Begeisterung in die Hände klatscht, denn auch da gibt es garantiert sehr anstrengende “Kaliber”. Das Problem ist nur, dass niemand sich selbst je als “anstrengendes Kaliber” einkategorisieren würde. Also findet sich in der Regel die Hebammen-Schwangeren-Konstellation, die sich auch sympathisch findet. Und wenn nicht, nimmt man – sofern man offen dafür ist – trotzdem einiges an Erfahrung aus solchen Kursen mit nach Hause. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass auch andere Schwangere mal furzen müssen.

Eure Virgina vom Lalizou Schwangerschafts-Blog 

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